This is a timeline of culinary technologies. [1] [2] [3] [4] [5]
Earliest attested dates, inventors, or locations, for culinary technologies.
{{citation}}: CS1 maint: work parameter with ISBN (link){{cite book}}: CS1 maint: publisher location (link)Die neuerlich eingeführte Weise, den Kaffetrank durch das Filtriren zu verfertigen, ist wohl unstreitig die beste. Man legt nähmlich in einen dazu gemachten blechernen, wohl verzinnten, Filtrirhut oder Trichter, (Kaffe-Sieb) ein reines, feines Leinwand-Tüchlein oder Haartuch, oder, weil dieses durch den öfteren Gebrauch leicht unrein gemacht werden könnte, lieber weißes Lösch- und Druck-Papier, und nimmt jedes Mahl neues; in dieses schüttet man den gemahlenen Kaffe, setzt den Trichter über einen erwärmten Topf oder Kanne, und gießt allmählich siedendes Wasser darauf. Auf solche Art zieht das Wasser aus dem Kaffe die Kräfte, und filtrirt ganz klar durch das Tuch oder Papier. Das Wasser aber muß langsam aufgegossen werden; man könnte auch, um die Kraft destobesser auszuziehen, diesen durchgeseiheten Trank nochmahl in den Trichter zurück gießen, und durch den gemahlenen Kaffee zum zweiten Mahl laufen lassen. Ein solcher filtrirter Kaffe ist nicht nur gesunder, als der abgekochte, sondern hat auch noch andere Vorzüge. Man kann solchen nicht nur nach Belieben wieder erwärmen und aufkochen, und er bleibt immer klar, sondern der Geschmack ist auch besser, welches leicht daraus abzunehmen ist, weil der in dem Trichter zurück gebliebene Kaffe nicht, wie der andere, der im Topfe sich zu Boden setzt, nochmahl auf- und ausgekochet werden kann, und, wenn solches ja geschähe, man ein Getränk erhält, welches gar nicht nach Kaffee schmeckt, sondern einen recht wiederlichen Geschmack hat.